Startseite
  Lyrik Eins
   Venuswärts
   Du mein Traum
   Winterzweige
   Über den Winden
   Verworfenes Blattwerk
   Meine ungeschor'nen Tage
   Das Ende der Hoffnung
   Neue Gesellschaft
   Auf der Suche nach Liebe
   Schneeglöckchen
   Ins Du
   Im Wunschexil
   Traumgestöber
   Gegensätze
   Bibliotheksimpressionen
   Spur 2
   Rückkreis
   Moos
   Sonnenregen
  Lyrik Zwei
  Prosa
  Gästebuch
  Links
  Kontakt

Winterzweige
verflechten die Fenster,
meine Stimme krächzt leer
und durchklingt sie nicht mehr:
die Welt feiert bunt.
Ich vereise stumm
vor eurer Tür.
Eure lauten Feste rauchen wie durch Nebel zu mir her
die Musik trifft meinen Pulsschlag nicht länger
sie singt durch ihn durch
und verebbt ohne Tänzer.
Der Wein im Blut wärmt nicht sondern
der weint den letzten roten Trauben dicke Tränen nach,
die mir schon immer viel zu hoch hingen,
wie allen traurigen Kindern.